Ori And The Blind Forest

OriAndTheBlindForest

2015, Gareth Coker: ätherische Lieblichkeit mit einer Prise Drama

Kurzkritik: Ori and the Blind Forest ist nicht nur als Spiel, sondern auch musikalisch eine Überraschung. Der Videogame-Soundtrack glänzt schon in den ersten Sekunden mit einer ausgezeichneten Klangqualität und Streichern, die absolut echt klingen (oder vielleicht sogar sind). Von den Instrumenten spielen Klavier und Oboe die Hauptrolle und tragen auch das überzeugende und äußerst memorable Hauptthema. Das Klangbild ist vor allem ein Wechselspiel aus nordischer Schwermut und ätherischer Lieblichkeit, Action-Cues sind eher selten, aber ordentlich ausgeführt. Die thematische Redundanz bewirkt leider eine gewisse Monotonie beim Hören des Albums. Dramatische Momente sind rar, was man aber nicht der Musik anlasten darf, dafür wird das maximal Mögliche an Dynamik geboten und die Emotionen sind zum Greifen nah. Insgesamt hat Gareth Coker ein hervorragendes Klangbild geschaffen, an das er sich auch konsequent hält und das diesen Score zweifellos über den Durchschnitt hebt.

Highlights: Ori, Lost in the Storm – Naru, Embracing the Light – The Blinded Forest – First Steps into Sunken Glades – Finding Sein – Up the Spirit Caverns Walls – The Spirit Tree – Gumo’s Hideout – Breaking Through the Trap – Restoring the Light, Facing the Dark – Home of the Gumon – Escaping the Ruins – The Crumbling Path – Racing the Lava – Fleeing Kuro – The Sacrifice – Light of Nibel

Wertung: * * * *

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