Happy Death Day

2017, Bear McCreary: einnehmende, fesselnde und bildhafte Thriller-Musik

Happy Death Day scheint sich um eine junge Frau zu drehen, die den Tag ihrer Ermordung mehrmals durchlaufen muss, bis sie ihren Killer identifizieren kann. Der überaus schillernde, stilistisch vielseitige Soundtrack von McCreary ist frisch und voller origineller Ideen. Wiederkehrende Themen und Motive bilden einen roten Faden, um den herum die Musik variiert, wie auch die Zeit, die das Opfer im Film durchlebt, zu Varianten desselben Tages wird. McCreary verbindet in diesem Score orchestrale Klangfarben und traditionelle Symphonik mit modernen Effekten (wie von ihm zu erwarten war), allerdings liegt der Fokus in diesem Album auf der synthetischen Seite. Eintönigkeit kommt dabei nicht auf, im Gegenteil: Happy Death Day ist bildhaft und abwechslungsreich, emotional ergreifend, mal leichtgängig, mal voller Suspense, und am Ende ein temporeiches Furioso, bei dem wieder einmal klar wird, dass McCreary zu den ganz großen, talentierten Komponisten Hollywoods gehört.

Wertung: * * * *

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