Schlagwort: 2012

 

Expendables 2, The

Expendables2

2012, Brian Tyler: viel Energie, wenig Emotion

Kurzkritik: Expendables 2 ist ein weiterer cooler Tyler-Score, voller mitreißender Rhtyhmen, Schlagwerk und Drums, mit bewegten Ostinati und zahlreichen Bläser Crescendi. Leider aber nicht mehr als das. Emotion kommt keine auf, und man vermisst auch dramatische Höhepunkte und introspektive Passagen, die Abwechslung bringen könnten. Damit geht das kontinuierliche Tempo und die hohe Energie der Musik irgendwie in Länge und Redundanz des Materials unter. Bezüglich der Themen beginnt das Album sehr vielversprechend (The Expendables Return), das hier Eingeführte wird später aber zu selten wieder aufgegriffen. Freunde kraftvoller Melodien bleiben am Ende dann doch eher unbefriedigt zurück, und auch die Referenzen auf Goldsmiths Action-Filme der 1990er-Jahre ändern daran leider nichts. Insgesamt aber ein leicht überdurchschnittlicher Action-Score, der durchaus Spaß macht.

Highlights: The Expendables Return – Making an Entrance – Rest in Pieces – Preparations – Party Crashers – Rescue – Countdown – Dueling Blades – Escape

Wertung: * * *

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Mirror Mirror

MirrorMirror

2012, Alan Menken: unverbindlich, positiv, gehaltlos

Kurzkritik: Alan Menken hat mit Mirror Mirror einen seiner musikalisch uninteressantesten Scores abgeliefert. Die Themen sind allerhöchstens „ganz okay“ und verglichen mit seinen Oscar-prämierten Musiken geradezu uninspiriert. Der Score plätschert in wohltuenden Dur-Tonarten vor sich hin, garniert mit viel Glocken und Glöckchen und dominiert von fröhlichen Holzbläsern. Der musikalische Fluss erinnert dank zahlreicher Fermaten an einen Animationsfilm; emotionale Tiefe oder ergreifendes Drama sucht man – vermutlich der Vorlage geschuldet – vergeblich. Symptomatisch für den Soundtrack ist, dass man erst beim Hören des letzten Tracks, des obligatorischen Popsongs, realisiert, wie sehr man zuvor eingelullt wurde.

Highlights: keines

Wertung: * *

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Abraham Lincoln Vampire Hunter

AbrahamLincoln

2012, Henry Jackman: metallisch-dröhnendes Faszinosum

Kurzkritik: Je mehr ich von Henry Jackman höre, desto stärker sehe ich ihn als Jerry Goldsmith des 21. Jahrhunderts, mit wiederkehrenden Mustern und Figuren, Streicher-betont, garniert mit Drumsounds und metallischem Dröhnen, beides Stilmittel, die für düster-coole Epen der heutigen Zeit typisch geworden sind. Jackman verbindet in seinen Scores oftmals pulsierende Coolness gekonnt mit melodischen Highlights und kompositorischer Reife, allerdings bleibt dieser konkrete Score etwas hinter Jackmans Potenzial zurück, da die Themen wenig greifbar sind, die Musik stellenweise im Düsteren herumtümpelt und trotz einiger exzellenter Momente wenig Emotion und auch wenig „Gothic“ spürbar ist. Kondensiert auf die unten angeführte Playlist ist Abraham Lincoln Vampire Hunter jedoch durchaus interessant zum Hören und sicherlich einen Tick besser als der Durchschnitt.

Wertung: * * *

Highlights: Vampires – What Do You Hate? – Power Comes from Truth – Mary Todd – The Horste Stampede – Rescue Mission – Inauguration – Emancipation – Forging Silver – 80 Miles – The Burning Bridge – The Gettysburg Address – Late To The Theatre – The Rampant Hunter

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