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Ark

2017, Gareth Coker: fulminante, soundtechnisch brillante Loops mit Melodik und starkem Sound

Kurzkritik: Wer Gareth Coker’s Präsentation von Ark im Annotator Podcast nicht gehört hat, sollte das schnellstens nachholen, denn es lohnt sich: Der Score ist bombastisch in Szene gesetzt und vereint perkussive und moderne Patterns mit symphonischem Rückgrat. Tatsächlich wurde ein echtes Orchester eingespielt, wenngleich beim Hören vor allem Bläser und Streicher auffallen; die Holzbläser sind – wie so oft heutzutage – etwas kurz geraten, und die Orchestration fällt im Vergleich zu richtig symphonischen Soundtracks eher simplifiziert aus. Dafür gibt es immer wieder Einsprengsel von interessanten und exotischen Sounds, allerdings nicht genug, um zu verhindern, dass einen der Bombast-Sound beim Hören zeitweise ermüdet. Langsame, introspektive, emotionale Passagen fehlen leider völlig, was dem Score einiges an Potenzial abschlägt. Sehr gefreut hat mich, dass Coker – wie bei Ori and the Blind Forest – neben Rhythmus vor allem auf starke Melodik gesetzt hat, insbesondere was das eingängige Hauptthema aus dem ersten Track betrifft, welches sich subtil durch das Album zieht. Damit baut also auch dieser Gamescore auf einem sehr starken Motiv auf und verwöhnt die Ohren mit einer soundtechnisch glasklaren und brillant gemixten Produktion, die sicherlich aus dem Durchschnitt heraussticht.

Highlights: Main Theme – The Southern Islets – The Origin Of Combat – Shores and Stars – Not So Plain and Simple – Writhing Swamps – Tree Trouble – Creation – Danger Up Top – Enter at One’s Peril – Snow Thy Enemy – The Dragon – The Overseer – Ascension – End Credits

Wertung: * * * *

rating04

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